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FUKUSHIMA Blog ist unser Weg, das zu schreiben was wir nicht zeigen können. Hier erfährst Du alles über FUKUSHIMA - was FUKUSHIMA in der Vergangenheit war, was FUKUSHIMA heute ist, was FUKUSHIMA morgen sein wird.

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Don’t Forget Fukushima and This Bag

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Fukushima, Japan had been in the headlines three years ago, but today it seems like people have already forgot what happen there on 11th of March 2011. If we forget about Fukushima then we are just letting it happen again.

 

On that date, one of the most powerful earthquakes struck the north-east area of Japan. Then the tsunami came and killed almost 20,000 people. It caused the meltdown at the Fukushima Daiichi plant. A lot of people were relocated in order to avoid the radiation from the nuclear plant. Cleaning up the nuclear site will cost billions of dollars and will probably take around five decades.

 

The Don’t Forget Fukushima Bag serves as a reminder of the dangerous modern disaster. Fukushima has become the symbol of what happens when we mishandle the environment. And still, the nuclear industry has been downplaying the accident as an isolated case. They don’t want people to know that the reactors are still not under control and that they have learned their lessons.

 

Don’t forget Fukushima and how the events were caused by the careless regulation of the nuclear industry in Japan as well as the negligent management of Tokyo Electric Power Co., the plant’s owner. The same flaws are also observed in nuclear utilities in other parts of the world.

 

The Don’t Forget Fukushima Bag should remind people that the meltdown of the nuclear plant was due to the unpreparedness of the plant for events that were out of the range of probability. The station blackout was caused by the flooding and the absence of electrical power has rendered the safety valves and emergency cooling systems useless. The operators of the plant didn’t know what was occurring at the reactor containment vessels. During the station blackout, cooling stopped, and the reactor core started to melt down.

 

The lesson of Fukushima is not just for Japan but also for the other countries that operate nuclear power reactors. It is also for the others who are thinking of building reactors in the future. In Japan, their planners failed to consider the possibility of two natural disasters to happen at the same time. It shows that nature is still more powerful than humans. Fukushima should serve as a warning of what can go wrong if we don’t take care of the environment. 

 

It seems like people have already forgotten Fukushima and the horrors of nuclear energy. Interest in nuclear power has been on the rise. It should be properly managed in order to be a green source of energy. It doesn’t pollute the environment. But the question is can nuclear power be managed if the events of Fukushima are ignored? Nuclear power should be regulated properly or else another nuclear disaster is just waiting around the corner.

 

Let us remind others of Fukushima and the people who were affected by the meltdown. One way to do so is with the Don’t Forget Fukushima Bag. It is a high quality bag that’s made of 100 percent cotton and fair trade. Each print is unique because of the structure of the material.

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WHY the Brand Fukushima?

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Due to the events in Japan we have decided to prevent the nuclear disaster of FUKUSHIMA from falling into oblivion – just as Tshernobyl and Three Mile Island.

The nuclear disaster does not only affect Japan but is also relevant for us, the people of Europe, as the latest decisions for nuclear phaseout show. But how long anre the people in Europe going to commemorate the events in FUKUSHIMA? The nuclear disasters of Tshernobyl and Three Mile Island have not deterred the Japanese from building nuclear power stations in an earthquake-prone area...

Thus we intend to permanently remind people of the events of FUKUSHIMA at first with stickers, buttons, bags and T-shirts (organic cotton/ fair trade), later on with the performance of musical, cultural or sports events at which the nuclear disaster and possible alternatives are going to be focused on.

FUKUSHIMA must not fall into oblivion as Thernobyl and Three Mile Island did. It is time that people take their future into their own hands. The trademark FUKUSHIMA shall be a synonym for environmentally conscious life as well as a warning to those who play games with our lives.

 

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Der Mai ist gekommen

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„Den Mai muss man nehmen, wann er kommt, und käme er zu Weihnachten.“

 

Am 30. April tanzen die einen in den Mai und am 01. Mai meinen andere, sie müssten mit Steinen schmeißen. Und der große Rest ist einfach nur froh, einen Tag frei zu haben.

Wenn man schon dabei ist, frei zu haben, kann man ja auch einfach seinen Gedanken freien Lauf lassen und ein wenig über den Tag der Arbeit nachdenken, den Tag, der Maibäume beschert und Tänze und Steine und Freizeit.

Wann habt Ihr Euch das letzte Mal über Eure Arbeit gefreut? Wann wart Ihr dankbar, dass Ihr eine feste Arbeitsstelle habt, mit Toiletten, fließendem Wasser und geregelten Pausen? Könnt Ihr Euch erinnern? Oder erinnert Ihr Euch eher an Euer Gemecker über die kaputte Kaffeemaschine, den nörgelnden Chef und die empfindlichen Kollegen?

Wir sollten zwischen all den Tänzen, Bäumen, Steinen und dem Gemecker innehalten und an alle denken, die keine Arbeit haben, obwohl sie gern eine hätten. An die, zu denen erst Günther Wallraff kommen muss um ihre schlechten Arbeitsbedingungen der ganzen Welt zu zeigen. An die, für die sich trotzdem nichts ändert. Und wir sollten an die denken, die pausenlos arbeiten und dennoch nicht davon leben können. An die Baumwollpflücker oder Näherinnen in der Dritten Welt, deren Arbeitsbedingungen in keiner Weise mit den unseren vergleichbar sind.

Was würden all diese Menschen sagen wenn wir ihnen von der kaputten Kaffeemaschine im Büro erzählen? Oder von unserem unzufriedenen Chef?

Denkt mal drüber nach – am 01. Mai habt Ihr einen ganzen Tag Zeit dafür!

 

 

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Auf Links gedreht - #INSIDEOUT

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Am 24. April 2013 wurden 1127 Menschen getötet und 2438 verletzt, als der Rana Plaza Fabrikkomplex in Sahbar, Bangladesch zusammenbrach. In dem Gebäude waren mehrere Textilfirmen untergebracht. Am Vortag des Unglücks verbot die Polizei den Zutritt zum Gebäude, da an diesem Risse festgestellt wurden. Trotzdem waren mehr als 3.000 Menschen im Gebäude, größtenteils Näherinnen, als es zusammenstürzte. Die Angestellten waren von den Fabrikbetreibern gezwungen worden, ihre Arbeit aufzunehmen.

 

Savar_Katastrophe_fukushima-label.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Photography by rijans)

 

Eine weitere Katastrophenmeldung in einer Reihe von vielen. Bangladesch erscheint weit entfernt von Europa, von Deutschland aus betrachtet. Und doch tangiert uns das Schicksal der Textilarbeiterinnen von Sahbar mehr als wir glauben – und mehr, als wir möchten. Denn diese nähten dort Kleidung für große europäische Modeunternehmen, deren Kleidung wir alle schon einmal am Leib getragen haben. Die Mitschuld dieser Firmen liegt auf der Hand. Und die Mitschuld der Käufer? Kann man verdrängen, was in Bangladesch geschehen ist und genau so weiter konsumieren wie zuvor? Alle, die bisher die Augen davor verschlossen hatten, wo ein T-Shirt für drei Euro eigentlich her kommt, können seit dem 24. April 2013 nicht mehr behaupten, sie hätten von nichts gewusst.

Die Katastrophe in Bangladesch war trauriger weise eine Frage der Zeit. Und doch entstand dadurch eine Dynamik. Es erschienen viele Zeitungsartikel, Fernsehbeiträge und Blogeinträge, die den Verbraucher über ethische Mode aufklärten und Möglichkeiten aufzeigten, wie die Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette verbessert werden könnten. Der Impuls rund um Ethical Fashion war beträchtlich, deshalb stellte sich die Frage, ob und wie sich eine langjährige Kampagne umsetzen ließe, die echte Veränderungen in der Branche mit sich bringen könnte.

Die Idee des Fashion Revolution Day war geboren, gegründet, um ein bedeutender Tag im globalen Modekalender zu sein. Angeführt von Branchenführern, Aktivisten, Journalisten und Wissenschaftlern aus der Branche und darüber hinaus, soll der Fashion Revolution Day der Katalysator sein, der diejenigen, die einen Wandel in der Modebranche sehen wollen, zusammen bringt. Er wurde gegründet, um eine globale Bewegung zu werden, damit eine bessere Zusammenarbeit in der Branche entlang der gesamten Lieferkette gewährleistet wird. Die Modeindustrie hat Auswirkungen auf so vieles und deshalb hat sie das Potenzial, Millionen von Menschenleben auf der ganzen Welt zu verbessern.

 

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(Fashion Revolution Day USA Introduction)

Der jährliche Fashion Revolution Day soll die Schwächsten in der Lieferkette in den Augen der Öffentlichkeit halten. Wir brauchen ihn, um der Welt zu zeigen, dass Veränderung möglich ist. Rana Plaza darf nicht die traurige Realität des modernen Lebens werden. Wir dürfen nicht vergessen, wer für unsere Kleidung wirklich zahlt.

Vielleicht ist einer der am meisten überraschenden Aspekte der Rana Plaza Katastrophe, dass auch eine Woche später viele Unternehmen nicht wussten, ob sie Kleidung innerhalb des Gebäudes produziert hatten. Das Thema für 2014 ist also, in den Vordergrund zu stellen, dass die Verbraucher ein Recht darauf haben, von den Unternehmen zu erfahren, wo und unter welchen Bedingungen ihre Kleidung hergestellt wird. Im Moment des Kaufs sind die meisten von uns nicht über die Prozesse und Wirkungen in der Entstehung eines Kleidungsstücks informiert. Wir müssen wieder verstehen, dass wir nicht nur ein Kleidungsstück oder Accessoire, sondern eine ganze Kette von Werten und Beziehungen kaufen.

 

Am Donnerstag, 24. April 2014, dem ersten Fashion Revolution Day, wurden die Leute aufgefordert, ihre Kleidung von innen nach außen zu tragen, weil der Blick der Menschen auf die Kleidung, die sie tragen, verändert werden soll. Die Menschen werden ermutigt zu fragen "Wer hat meine Kleidung gemacht?“.
Das Bewusstsein für den Wert von Kleidung muss sich wieder erhöhen und ein Veränderungsprozess muss bei Unternehmen und Konsumenten in Gang gesetzt werden.

 

Fashion_Revolution_Day_fukushima-label.de

 

Die Aktion: Wear it #insideout


Gemeinsam können wir die Kraft der Mode verwenden, um Änderungen zu katalysieren und die zerbrochenen Verbindungen in der Lieferkette zu schließen. Tragt Eure Kleidung von innen nach außen, startet den Beginn eines branchenweiten Wandels hin zu einer nachhaltigeren Zukunft.
Zeigt uns Eure nach außen gedrehte Kleidung auf Instagram durch die Tags @Fash_Rev und #InsideOut

 

 

 

 

 

 

 

 

Inside_Out_fukushima-label.de

 

 

Fukushima-label.de  #InsideOut

 

Unser #InsideOut war schon immer eine Mahung an uns selbst, wie wir mit unserer Welt umgehen. Und auch ein Spiegelbild der Zukunft, die auf unsere Kinder zukommt. Eine Veränderung, die wirklich etwas bewirkt, ist nur möglich wenn wir ins Innere sehen und dieses Innere nach außen zeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein wenig Homo Sapiens schadet nie.

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Bio“, „Öko“ oder „Grüne Mode“ – sind dies Bezeichnungen einer Branche, um Frauen ein gutes Gewissen zu verschaffen? Als Homo Sapiens waren wir alle Jäger und Sammler, wir haben das verbraucht was wir brauchten und unser Umfeld uns angeboten hat! Ohne es zu wissen waren wir Bio-Konsumenten – und in den darauf folgenden Jahren haben wir es einfach verlernt. Wir müssen wieder dorthin zurück!

Mode ist Luxus, ganz klar. Mode ist nichts, was man wirklich braucht. Mode ist keine Jacke, die wärmt. Mode ist kein T-Shirt, das den Körper bedeckt. Mode ist keine Jeans, die beim Arbeiten schützt. Mode ist keine Funktionskleidung. Aber: Mode macht Spaß. Mode ist Statement. Mode ist Lebensgefühl.

Grüne Mode“ verbindet beides auf grandiose Weise. Sie verbindet die Funktion von Kleidung mit dem Spaß an Mode – und sorgt dafür, dass niemand für dieses Lebensgefühl leiden muss. Nicht der Arbeiter auf dem Baumwollfeld, nicht die Näherin in der Fabrik und auch nicht die Haut der Frau, die die Kleidung trägt.

Wir haben uns weitergewickelt und vom Homo Sapiens entfernt – und das ist in vielen Dingen auch gut so. Konsum und Mode waren den Steinzeitmenschen fremd. Wir leben im Jahr 2014 und konsumieren gern und viel. Unsere Aufgabe ist es nun, die Waage zu halten zwischen Mode und Funktion, damit der Spaß an Mode nicht für andere zum Alptraum wird.

Ein wenig Homo Sapiens schadet nie‘‘

 

bio

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FUKUSHIMA Organic

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Die T-ShirtsFUKUSHIMA Organic“ sind für Frauen und Männer in schwarz oder weiß zu haben. Sie sind schlicht, aber wirkungsvoll, der Schnitt ist modern – Green Style Fashion eben, selbstverständlich aus fair gehandelter Biobaumwolle.

Die Menschen, die das FUKUSHIMA Organic T-Shirt tragen, sind friedliche Kämpfer und Optimisten. Sie glauben fest daran, dass Veränderung möglich und notwendig ist. Frei nach Friedrich Schiller: „Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.

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FUKUSHIMA ruft KRAFTWERK auf

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HALLO KRAFTWERK!

 

Moin Ralf, moin Henning, moin Fritz, moin Falk,

Am 11.03.2014 ist der dritte Jahrestag der Fukushima Katastrophe, dieses Desaster betrifft nicht mehr nur Japan, es betrifft auch uns!

Um Veränderungen zu bewirken sind nicht nur politische Stimmen notwendig, künstlerische und musikalische Stimmen sind unabdingbar.

Deshalb möchte ich mit euch für den Jahrestag musikalisch etwas auf die Beine stellen (sprich: einen Song mit euch produzieren).

Ihr habt euch lange versteckt, es ist Zeit zu einem guten Zweck wieder aufzutauchen. Ihr seid so gut versteckt, dass ich nur diesen Weg finde, um mit euch in Kontakt zu treten.

Also, es soll ein musikalisches Stück produziert werden, dem seine Umwelt nicht egal ist! Es soll ein Song mit einer Stimme sein, die für die, die noch nicht geboren sind, unsere Kinder, und für uns alle spricht. Sie soll kein Land oder gar einen Kontinent vertreten, sie soll "nur" ohne erhobenen Zeigefinger für die Umwelt stehen.

Wir möchten mit euch eine Mahnung vertonen, an die, die mit unserem Leben und der Zukunft unserer Kinder spielen, so dass die Katastrophe in Fukushima nicht in Vergessenheit gerät und dass so etwas nicht erneut geschieht!

 

Für Kontakt-Aufnahme, bitte alle Fragen usw. an Office(at)fukushima-label.de

Ich würde mich freuen euch mein Projekt vorstellen zu können, und meine Ideen mit euch in die Tat umzusetzen!

Euer FUKUSHIMA

"Wir alle können die Welt ein kleines bisschen besser machen und der musikalische Weg ist dafür einer der schönsten."

 

 

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Letzte Abendmahl

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Jesus, der Earthlover, zeigt seinen Jüngern auf einem Laptop die bevorstehende Katastrophe. Die Reaktion der Jünger ist es, eine Gasmaske zu tragen um sich vor dem Super-GAU zu schützen. Dabei zeigt Jesus ihnen die Ereignisse von morgen um ihnen die Möglichkeit zu geben JETZT zu reagieren. Mit diesem Kontrast möchte ich zeigen: Je länger wir warten, desto schwieriger wird es, alles in Ordnung zu bringen, wir müssen HEUTE anfangen. Bevor ich morgen eine Maske trage, muss ich heute etwas gegen Atomkraft unternehmen.

 

LetzteAbendMahl_www.fukushima-label.

 

 

 

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Andys Besuch

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Im Sommer vor der letzten Ethical Fashion Show 2013 habe ich von Andy W. einen herzlichen Besuch bekommen, er wollte mir viele Ideen erzählen und viele Aussagen und Gedanken über veränderbare Kunst mitteilen. Deshalb hat er das FUKUSHIMA Project unterstützt und mir ein modernes Bild aus der Vergangenheit mitgebracht!

Dont_forget_FUKUSHIMA_Andy_COLA_2013_

Andy hat verstanden, dass ich Menschen darauf aufmerksam machen möchte, FUKUSHIMA nicht zu vergessen! Er wollte mir zuerst ein Rätsel geben, aber er meinte, Menschen müssen einfach anfangen nicht mehr zu vergessen. In seiner Arbeit Before and After hat er festgestellt,  dass die Menschen nach Schönheit streben und schnell vergessen wollen, wer sie wirklich sind und was sie waren. Er meinte, ich solle Menschen ständig damit konfrontieren – nicht mit der Wahrheit,  sondern mit der Realität! Die Wahrheit - laut Andy - ist ideell, fiktiv und abstrakt, aber das verstehen nicht viele.

 

 

Andy hat sich entschieden, als Juror beim FUKUSHIMA Project Art bzw. Kunst mitzumachen, er hat weitere Einladungen an andere  Künstler geschickt, ich bin gespannt wer noch mitmachen wird. Von Elisabeth T. soll er mir schon ausrichten, dass ich mein Motto „Don’t forget Fukushima“ ändern soll in „Don’t talk about Fukushima“ – denn die Menschen machen am liebsten das, was verboten ist.

 

Übrigens: Roy L. hat auch schon zugesagt.

 

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Gewinne trotz Katastrophe

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Trotz der Katastrophe in Fukushima baut Tepco Gewinn aus

Trotz der Katastrophe im havarierten Atomkraftwerk in Fukushima steigert der japanische Energiekonzern Tepco die Gewinne im zweiten Geschäftsquartal. Tepco konnte von Juli bis September dieses Jahres 1,3 Mrd. Euro netto als Ertrag verbuchen, obwohl die abbezahlten und veralteten Atomkraftwerke abgeschaltet waren und trotz der Zusatzkosten, die Tepco für den Import von Öl und Gas tragen muss. Dieses Plus wurde maßgeblich durch starke Kostensenkungen und die Aufschiebung von Wartungsarbeiten erreicht, wie es heißt.

Tepco wurde im Juli 2012 verstaatlicht, um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Die japanische Regierung finanzierte Tepco in Anbetracht der hohen Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe. Das vergangene Geschäftsjahr hatte Tepco mit einem Fehlbetrag von 686 Milliarden Yen abgeschlossen. Da man nicht wisse, wann man die Atomreaktoren wieder hochfahren könne, wollte Tepco keine Prognose für das laufende Geschäftsjahr  abgeben.

Momentan sind alle 50 Atomkraftwerke in Japan abgeschaltet. Die japanische Regierung will jedoch sobald die verschärften Sicherheitsbestimmungen erfüllt werden, die ersten Reaktoren so schnell wie möglich wieder hochfahren. In den betroffenen Regionen regt sich starker Widerstand.

Quelle: FUKUSHIMA Nachrichten November

 

 

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